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Weihnachtsgeschenke online kaufen?

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Auch wenn uns das eine oder andere Hochdruckgebiet einen zeitweise „goldenen Oktober“ beschert, müssen wir doch feststellen, daß das Jahr sich schon wieder dem Ende neigt. Die Tage sind schon verdammt kurz geworden, die Bäume nur noch sehr spärlich belaubt und morgens liegt Nebel über die Landschaft. Spätestens beim Gang in den Supermarkt wird einem klar:

Hoppla, bald ist Weihnachten.

Für die Kleinen beginnt nun langsam die Vorfreude, Wunschzettel werden geschrieben, in Kindergärten wie in Schulen laufen die Vorbereitungen für Weihnachtsmärkte. Und da sind natürlich auch die Geschenke, die von zarten kleinen Händchen für Mama und Papa gebastelt werden. Schmunzelnd nehmen wir die Kleberreste zur Kenntnis, die mittags ganz verstohlen im Bad von den Fingern geschrubbt werden oder die, die wir mit Mühe aus Hosen und Pullovern waschen dürfen.

Für die „Großen“ ist das mit den Geschenken dann schon nicht mehr so einfach.

Die fein säuberlich handgeschriebenen Wunschzettel des Nachwuchses halten die eine oder andere pädagogisch bedenkliche Überraschung bereit, die ausdiskuiert werden muß. Im Büro steht das Telefon nicht still, Überstunden sind an der Tagesordnung, schließich ist Vorweihnachtszeit – da muß der Laden brummen und Umsatz gemacht werden. Und plötzlich – ehe man sich versieht – ist die Vorweihnachtszeit auch schon wieder rum. Schon steht man kurz davor, in die sprichwörtliche Socken- oder Krawattenfalle zu tappen. Dann werden am 23. oder 24. Dezember Haushaltswarenläden und Herrenausstatter geplündert, Verlegenheitsgeschenke eben.

Dabei hält doch das 21. Jahrhundert viele technische Möglichkeiten bereit, diesem Streß zu entgehen. Man muß eigentlich nicht mehr kurz vor Heiligabend den Zettel suchen, den kleinen grünen auf dem man den Wunsch notiert hat, den die Liebste irgendwann im Sommerurlaub mal beiläufig erwähnt hat. Den Wunsch könnte man beispielsweise ins Smartphone diktieren, im Outlook gemeinsam mit dem Termin für den Einkauf abspeichern und ganz dick mit dem Schlagwort „Weihnachten“ versehen. Ja, was man nicht alles könnte. Also doch was für die Küche?

Eine Lösung der Sockenfalle kann tatsächlich das Online-Shopping sein. Man muß den Anbietern halt ein paar Tage Zeit geben, Weihnachtsgeschenke am 24. online kaufen funktioniert in der Regel nicht (warten wir mal ab, was amazon uns dieses Jahr wieder aus dem Hut zaubert). Aber wenn man eine gute Woche vor Weihnachten einmal in den Abendstunden die eine oder andere Minute frei hat, dann findet man im WWW schon einiges an netten und auch persönlichen Geschenken. Für uns Männer muß es ja nicht unbedingt ein Golf-Set sein. Schließlich dachten wir, wir hätten noch – der geneigte Leser wird wissen was ich meine. Notfalls findet man dann online eben auch Socken.

Bei Frauen geht natürlich eines immer, Schmuck. Etwas Glitzerndes ist immer gut. Zu Ostern, zum Geburtstag, zum Jahrestag, zum Hochzeitstag und natürlich zu Weihnachten. Manchmal auch, damit man nicht mit dem Golfen anfangen muß. Erfreulicherweise ist das Angebot an Schmuck im Web sehr groß. Es reicht von einfachem Modeschmuck über Markenkollektionen und handgefertigte Unikate bis hin zu Schmuck mit Gravur zum online selbst gestalten. Somit ist eigentlich alles in Butter, zumindest fast alles.

Irgendwann kommt man nämlich auch beim Schmuck an einen Punkt wo es kompliziert wird. Eine Halskette zu Ostern, ein paar Ohrringe zum Geburtstag und dann ist er doch an der Reihe, der Ring, die Verkörperung der Unendlichkeit. Dieses Schmuckstück, das uns Männer vor Probleme stellt, denn – Widerrufsrecht hin oder her – wir müssen die Größe wissen. Wäre schließlich nett, wenn die Liebste dieses funkelnde Teil mit seinem viel zu teuren Glitzerstein dann auch am ersten Feiertag den Schwiegereltern vorzeigen könnte. Erfreulicherweise hat man sich auch diesbezüglich vielerorts für uns bemüht und Tipps zusammengetragen wie wir die Ringgröße unserer besseren Hälften einigermaßen zuverlässig herausfinden können. Nun müssen wir nur noch überlegen, welchen Finger das gute Stück zieren soll und ganz unauffällig im Schmuckkästchen wühlen.

Ja, Weihnachten im 21. Jahrhundert kann so einfach sein…

Autor: Popcorn

Popcorn kümmert sich in diesem Blog um alles, was mit Technik zu tun hat. Redaktionell betreut er Themen mit eher männlichem Bezug. Gefürchtet sind seine ausufernden und teilweise bissigen Kommentare zu aktuellen Themen.

Ein Kommentar

  1. Wenn die Liebste schon so viel Schmuck bekommt, sollte man vielleicht mal darauf achten ob sie den Schmuck auch unterbringen kann. Vielleicht wäre es dann an der Zeit als Geschenk über ein Schmuckkästchen nachzudenken.

    Viele Grüße
    Jessica

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