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Abnehmen während der Corona-Krise

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Der Kampf gegen die Corona-Plauze

Bestimmt leidet ihr wie fast jeder unter dem Fehlen sozialer Kontakte, vielleicht sogar unter dem Verlust des Arbeitsplatzes oder Sorge um geliebte Angehörige und Freunde.

Aber es gibt für die meisten noch ein weiteres Problem: nämlich zu einer unförmigen, unbeweglichen Couch-Potato zu werden.
Es ist schließlich nicht jedermanns Sache, zuhause sportlich aktiv zu sein und hierbei vielleicht mit einem der vielen Fitness-Videos auf YouTube etc. zu trainieren.
Habt ihr also während der Corona-Quarantäne zugenommen? Ganz sicher seid ihr auch hier nicht die einzigen, die ein paar Pfunde zugelegt haben. Mir persönlich geht es ebenso. Angeblich haben in den letzten 7-8 Woche Frauen ca. 2,3 und Männer ca. 2,7 kg zugenommen. Nicht gerade wenig, aber die Waage zeigt`s – leider. Für den dicken Bauch, den man während der Krise in rasantem Tempo zugenommen hat, gibt es sogar schon eine schlagkräftige Bezeichnung: die „Corona-Plauze„.

Mit ein paar einfachen Tipps könnt ihr euer Gewicht während der Corona-Quarantäne besser in den Griff bekommen.

1. Morgens Wasser für den Tag bereit stellen

Viele Menschen vergessen besonders zuhause regelmäßig zu trinken. Dabei ist wissenschaftlich belegt, dass ein ausreichender Wasserkonsum wichtig ist, um nicht zuzunehmen. Bereits ein halber Liter zusätzlich getrunkenes Wasser vernichtet bis zu 50 Kalorien pro Tag extra. Das bedeutet jetzt nicht, dass ihr täglich 3 l Wasser zusätzlich trinken solltet, denn das wäre auch nicht gesund. Zuviel getrunkenes Wasser würde zuviele Mineralstoffe aus dem Körper ausschwemmen.
Stellt aber morgens bereits die täglich empfohlene Menge von 1,5 – 2 l bereit, damit ihr tagsüber das Trinken nicht vergesst.
Übrigens verbrennen kühle Getränke mehr Kalorien als warme Getränke. Der Körper muss das kühle Wasser nämlich erst auf Körpertemperatur erwärmen und verbrennt natürlich auch dabei ein paar Kalorien.

2. Mehr Bewegung

Macht ihr Homeoffice oder seid ihr zu Kurzarbeit verdonnert statt ins Büro oder die Produktion zu gehen? Dann solltet ihr bedenken, dass momentan die tägliche Bewegung für den Weg zur Arbeit oder den Plausch zur Kollegin in der anderen Abteilung wegfällt. Dadurch verbraucht man weniger Kalorien.
Dies sollten wir unbedingt ausgleichen!
Im Homeoffice solltet ihr zwischendurch so oft es möglich ist rausgehen, zum Beispiel in jeder Pause für einen kleinen Spaziergang in die Sonne. Ihr könnt auch während des Telefonierens auf und ab gehen. Bei schlechtem Wetter geht ihr einfach zwischendurch mal im Treppenhaus dreimal vom Keller bis zum Dachboden und wieder hinunter. Das bringt Schwung in den Tag.

3. Intervallfasten

Vielleicht fällt euch zuhause das Intervallfasten leichter als im Büro.
Wie funktioniert Intervallfasten?
Man darf nur in einem Zeitraum von 8 Stunden essen, die restlichen 16 Stunden soll man auf Essen verzichten, um die Fettverbrennung anzukurbeln. Den zeitraum, in welchem ihr essen könnt, dürft ihr frei wählen, wie es am besten in euren Tagesrhythmus passt. Zum Beispiel könnt ihr als Langschläfer zwischen 12 und 20 Uhr essen, wenn ihr aber lieber ein deftiges Frühstück mögt, legt ihr euren Essenszeitraum zwischen 8 und 16 Uhr.

4. Buch darüber führen, was man isst

Leider greift man zuhause viel schneller und oft unbemerkt und nebenbei in die Süßigkeiten-Schublade oder zu Knabbereien oder Snacks.
Wenn ihr es euch aufschreibt, jedesmal wenn ihr etwas esst, dann werdet ihr solche Naschereien bewusst erkennen und könnt besser gegensteuern.

5. Gesunde und kalorienarme Snacks

Legt euch einen Vorrat an gesunden Snacks wie zum Beispiel Nüssen und Obst bereit.
Wenn ihr dann eine Zwischenmahlzeit essen wollt oder wenn der Appetit kommt, könnt ihr statt zu kalorienreichen, ungesunden Snacks zumindest bei den gesunden, kalorienarmen Zwischenmahlzeiten zugreifen.

 

Jetzt hoffe ich, dass euch diese Tipps etwas helfen, zumindest zukünftig etwas weniger an Kalorien zu euch zu nehmen und somit das Abnehmen ohne Diät etwas zu beschleunigen.
Sport treiben und die Corona-Plauze wieder loswerden, steht dann leider noch auf einem anderen Blatt.

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